Pfarramt

Seit 15. Oktober 2017 bekleidet Pfarrerin Sabine Beuter die zweite Pfarrstelle im Pfarrsprengel Teltow und ist im Schwerpunkt für die Kirchengemeinde Ruhlsdorf zuständig.

Pfarrerin Sabine Beuter stellt sich vor:

„Was für eine wunderschöne alte Kirche!“ war der erste Gedanke, als ich vor einigen Jahren das erste Mal in Ruhlsdorf den Gottesdienst besuchte und was für ein Gesang!“

Deshalb wurde ich sofort neugierig auf die im Frühjahr neu ausgeschrieben Pfarrstelle im Pfarrsprengel Teltow-Ruhlsdorf. Nach weiteren Gottesdienstbesuchen und Gesprächen mit Menschen aus beiden Gemeinden war meine Bewerbung keine Frage mehr.

Freundlichkeit und Offenheit haben mich beeindruckt und die Selbstständigkeit und Lebendigkeit der Gemeinde hier vor Ort.

So darf ich mich Ihnen jetzt als Pfarrerin für die neue Pfarrstelle vorstellen: Geboren vor 53 Jahren und aufgewachsen bin ich auf einem Bauernhof in einem südwestfälischen Dorf. Kirchliche Jugendarbeit und Religionsunterricht weckten mein Interesse an der Theologie. Nach Studienjahren in Marburg, Bern und Heidelberg ging ich als Vikarin in die Pfalz in die Nähe von Bad Dürkheim und danach als Gemeindepfarrerin nach Germersheim am Rhein. Diese Stelle habe ich mit meinem Mann, der ebenfalls Pfarrer ist, acht Jahre geteilt. Schwerpunkte dort waren Gottesdienste und Seelsorge, Religions- und Konfirmationsunterricht, Erwachsenenbildung, Ökumene und interreligiöse Kontakte, Geschäftsführung und Begleitung der Kindertagesstätten.

In der Pfalz kamen auch unser Sohn (19) und unsere Tochter (16) auf die Welt. 2003 sind wir dann nach Berlin gezogen, weil mein Mann dort in eine Pfarrstelle gewählt wurde. Da es aber keine Pfarrwohnung gibt, haben wir vor acht Jahren ein Haus in Teltow-Seehof gekauft. Wir fühlen uns hier sehr wohl und schätzen das unaufgeregte Zusammenleben von Einheimischen und Zugezogenen vor den Toren der Großstadt.

In Berlin war ich zunächst einige Jahre Religionslehrerin an mehreren Schulen in Schöneberg. Seit 2010 bin ich Pfarrerin in der Evangelischen Berufsschularbeit Berlin in der Jugendbildungsstätte Haus Kreisau in Kladow. Dort leite ich vor allem religionspädagogische Seminare für junge Erwachsene in beruflichen Ausbildungen. Es ist eine interessante Arbeit, viele Teilnehmende sind religionslos oder gehören anderen Religionen an und es entstehen viele anregende Gespräche über Gott und die Welt.

Zusätzlich habe ich in den vergangenen Jahren eine Seelsorgeausbildung absolviert. Dabei wurde mir klar, dass ich große Lust habe, wieder als Gemeindepfarrerin zu arbeiten. Begegnungen und Seelsorge liegen mir am Herzen, ich kann Glauben und Erfahrungen in Beziehung bringen und möchte mit Ihnen Gottes befreiende Gnade im Leben suchen und entdecken.

Ich liebe biblische Texte und predige und feiere gerne Gottesdienste – traditionell und modern – und habe Ideen für eine lebendige Gemeindearbeit, vielleicht auch ungewöhnliche.

Nicht zuletzt bin ich neugierig auf Menschen und ihre Geschichten.